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Quattrocento, Italien, Italienische Stadtlandschaft

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Rom

Rom

Technik / Material (Freitext):
Eitempera auf Papier
Maße (HxBxT):
32 x 49.5 cm
Signatur:
recto u.r.: K. Robbel 1957
Bezeichnung, durch Künstler/in:
verso m.: ROM (kopfüber)
verso u.l.: Dr. WINKLER / GERA (durchgestrichen)
Aktueller Standort:
Nachlass Kurt Robbel
Aktuelle Inventarnummer:
18
Aktuelle Präsentation:
Depot
Eigentümer:
Robert und Hendrik Robbel
Zugangsjahr:
2014
Zugangsart:
Erbe
Voreigentümer:
1986-1989 Erna Robbel
1989-2014 Anita Robbel
Bemerkungen zur Provenienz:
Als Erna Robbel, die Frau von K. R., 1989 verstarb, erbte seine jüngere Tochter, Anita Robbel († 2018), den gesamten Nachlass. Denn die ältere Tochter, Vera Robbel, verstarb bereits 1987.
2014 ging die Vormundschaft an Ihre Söhne Robert und Hendrik Robbel.
Kommentar / Kontext / Wirkungsgeschichte:
auch unter den Titeln: In Rom, Römische Landschaft

1957, während seiner ersten Italienreise, begegnete K.R. der Kunst der Frührenaissance durch eigenes Erleben. In dieser Begegnung wurzelt, neben einer Fülle von Motiven, das seine Bildästhetik prägende tektonische Prinzip. Das bedeutete für ihn, nichts Überflüssiges zwischen Maß und Regel zu akzeptieren. Assistiert wurde diese Grundorientierung durch sein Interesse am Bauhaus.
Die Begegnung mit dem Verdaccio-Maler Alessio Baldovinetti (1425-1499) wurde für ihn prägend, insbesondere während seiner Leitung der Abt. Maltechnik und der damit verbundenen Auseinandersetzung mit Farblehren und Farbtheorien. Aus seiner Sicht "...gelang es bereits" A.B. "alle Gesetze des Komplementärkontrastes und seiner simultanen Überflutung" zu erfüllen, "ohne dass A.B. darüber das Geringste wußte und billigerweise ja auch nicht wissen konnte!...". (Tagebuch, zit. nach: Christine Hoffmeister, vgl. Bibliografie, S. 18)
Vorhandene Abbildungsvorlage (beste Qualität):
Farbe Digital Repro
Kernbestand:
ja
Nachlassbestand:
ja

Kat. Vierte Deutsche Kunstausstellung, Dresden 1958, hier: vgl. ausgestellte Werke.
Kat. Kurt Robbel und seine Schüler, Berlin 1982, hier: S. 126 (Abb.).

© Robert und Hendrik Robbel
Foto: Thomas Kumlehn