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Sachindex
Torso, Allegorie, Landschaft

Torso

Werkverzeichnis-Nr.:
271
Objekttyp:
Entstehungsort:
Atelier Altlangsow/Oderbruch
Technik / Material (Werteliste):
Marmor
Technik / Material (Freitext):
Marmor
Maße (HxBxT):
97 x 76 x 35 cm
Signatur:
unsign.
Bezeichnung, durch Künstler/in:
unbez.
Beschriftung, von fremder Hand:
unbeschr.
Objektbeschreibung:
fragmentierter männlicher Körper ohne obere Extremitäten
Aktueller Standort:
Privatbesitz, unbekannt
Aktuelle Präsentation:
unbekannt
Eigentümer:
Privatbesitz, unbekannt
Zugangsart:
unbekannt
Bemerkungen zur Provenienz:
Zugangsjahr unbekannt
Kommentar / Kontext / Wirkungsgeschichte:
Mit diesem Torso gelang Stötzer Mitte der 1990er Jahre noch einmal ein ähnlich markantes solistisches Werk wie es der Steinheider Torso in den 1960er Jahren war.
Aus einem meterhohen Block schlägt er einen Torso, der sich aufrecht und gelassen wie ein mächtiger Fels in die Höhe streckt. Im unteren Bereich lagern ausufernd nach beiden Seiten, besonders zur rechten, die unteren Extremitäten, zwischen denen sich kraftvoll das Symbol männlicher Fruchtbarkeit streckt. Der Oberkörper ist durch waagerechte und senkrechte Lineamente proportioniert und deutet einen wohlgeformten, durchtrainierten Körper an. Die oberen Extremitäten - Kopf, Arme und Hände - fehlen. So wird die fragmentierte Figur zum Torso, sinnlich und kraftvoll vom nackten Dasein und einem prallen Leben kündend.
Vorhandene Reproduktionsvorlage (beste Qualität):
s/w Digital Repro
Kernbestand:
ja
Nachlassbestand:
nein

Edition Galerie Schwind, Werner Stötzer: Skulpturen und Zeichnungen 1989-1998, Frankfurt am Main 1998, hier: S. unpag., Abb. 41.
Galerie Ingeborg Vagt, Berlin (Hg.), Zurück zu den Anfängen. Malerei und Skulptur. 1996, hier: unpag.
Neuer Berliner Kunstverein (Hg.), Werner Stötzer: Neue Arbeiten, Berlin 1995, hier: S. 11, Abb. 4.

© VG Bild-Kunst, Bonn; Sylvia Hagen
Foto: Ilona Ripke