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Statue, Öffentlicher Raum

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Johann Adam Schall von Bell, Wissenschaftler und Missionar

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Köln

Johann Adam Schall von Bell

Werner Stötzer; Wloch, Carlo - Steinmetzmeister (Ausführender) 1992
Stötzer, Werner [Werkverzeichnis Skulptur und Plastik] 241

Werkverzeichnis-Nr.:
241
Objekttyp:
Entstehungsort:
Atelier Altlangsow/Oderbruch
Technik / Material (Werteliste):
Marmor
Technik / Material (Freitext):
Marmor
Maße (HxBxT):
225 x 102 x 64 cm
Sockel: Marmor, 16 x 102 x 64 cm
Signatur:
unbekannt
Bezeichnung, durch Künstler/in:
unbekannt
Beschriftung, von fremder Hand:
unbekannt
Objektbeschreibung:
stehende Figur im Gewand, beide Hände seitlich vorgestreckt. Vor der Statue ist eine Tafel in den Boden eingelassen, die ein Astrolabium (astronomisches Instrument) zeigt und über Schalls Leben informiert.
Artefakte / Herstellungsprozess:
Mitarbeit am Stein Carlo Wloch
Aktueller Standort:
Südseite der Minoritenkirche, Köln
Aktuelle Präsentation:
öffentlicher Außenraum
Eigentümer:
Stadt Köln
Zugangsjahr:
1992
Zugangsart:
Ankauf
Bemerkungen zur Provenienz:
im Auftrag der Deutschen China-Gesellschaft
Kommentar / Kontext / Wirkungsgeschichte:
Johann Adam Schall von Bell war ein deutscher Jesuit, Wissenschaftler, Missionar und Mandarin am Hof des Kaisers von China (geb. 01.05.1591 in Köln, gest. am 15.08.1666 in Peking).
Er kannte das heliozentrische Weltbild des Kopernikus und es gelang ihm, anders als die chinesischen und arabischen Astronomen, eine Sonnenfinsternis exakt vorherzusagen. Der Kaiser ernannte ihn daraufhin zum Leiter der Sternwarte in Peking.
Anlässlich des 400. Geburtstages veranlasste die Stiftung Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. ein Denkmal zur Erinnerung an den Jesuiten. Der Bildhauer Werner Stötzer hat diese Marmorskulptur geschaffen. Sein Kunstwerk zeigt einen Mann in dem langen Gewand eines Gelehrten. In China wie auch in Taiwan ist der Name Schall von Bell, T’ang Jo-wang, unvergessen.
Vorhandene Reproduktionsvorlage (beste Qualität):
Digitales Original
Kernbestand:
nein
Nachlassbestand:
nein
© VG Bild-Kunst, Bonn; Sylvia Hagen
Foto: Lisa Warring