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Figur, Fluss

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Werra, Land Thüringen

Werra I

Werner Stötzer; Kunstgießerei Falk Mundry (Kunstformer, Kunstgießer); Kunstgießerei Wilfried Hann 1971
Stötzer, Werner [Werkverzeichnis Skulptur und Plastik] 105

Werkverzeichnis-Nr.:
105
Objekttyp:
Alternative Titel:
Liegende Werra, Liegender Akt, Kleine Werra
Entstehungsort:
Atelier Berlin-Altglienicke
Technik / Material (Werteliste):
Bronzeguss
Technik / Material (Freitext):
Bronzeguss
Maße (HxBxT):
8.5 x 32.5 x 11 cm
Breite = Länge
Nummer innerhalb der Auflage:
unbekannt
Aus einer Auflage von:
unbekannt
Tatsächliche Auflagenhöhe:
unbekannt
Signatur:
teilweise, s. Privatbesitz, Hamburg: W 87 2013
(post mortem); auch bei einem Guss Falk Mundry: u.l. Fuß WS, FM
Bezeichnung, durch Künstler/in:
unbez.
Beschriftung, von fremder Hand:
unbeschr.
Objektbeschreibung:
auf der rechten Seite liegende weibliche Figur, linker Arm am Kopf, Beine leicht angewinkelt
Artefakte / Herstellungsprozess:
Vorform 1963, Gips, H. 30 cm, ausgestellt in Kettner/Stötzer Magdeburg 1963 und Wien 1965;
spätere Güsse: Kunstgießerei Falk Mundry und Kunstgießerei Wilfried Hann (1991)
Aktueller Standort:
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst, Frankfurt (Oder)
Aktuelle Inventarnummer:
P 222 Inv.-Nr. 6203
Aktuelle Präsentation:
Depot
Eigentümer:
BLMK Frankfurt (Oder)
Zugangsjahr:
1985
Zugangsart:
Ankauf
Voreigentümer:
Kunsthandel der DDR
Bemerkungen zur Provenienz:
auch Nachlass Stötzer; Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte (Inv.-Nr. 86-3915-P, Ankauf aus Kunsthandel der DDR, Galerie am Schönhof, Görlitz); Privatbesitz Helmut Recknagel, Berlin (1/3 erworben 1980er Jahre); Privatbesitz Wolfgang Kohlhaase; Sammlung Rugo, Düsseldorf; Privatbesitz, Landkreis Märkisch-Oderland; Privatbesitz; Privatbesitz, Hamburg (erworben aus dem Nachlass);
Privatbesitz (im Tausch Betonguss, Firma Barke, mit Bronzeguss von Werner Stötzer, Sign. 87, 2013)
Kommentar / Kontext / Wirkungsgeschichte:
Das Thema des liegenden Aktes beschäftigte den Künstler mehrfach und wird häufig zur Personifizierung der thüringischen Flüsse Werra und Saale verwendet. Stötzer liebte die ihn umgebende Landschaft, die Lebensräume der Menschen. Seine Verbundenheit mit der Natur kommt in etlichen seiner Plastiken und Skulpturen zum Ausdruck. Im Fall der beiden Flüsse, deren Namen Stötzer für etliche seiner Arbeiten benutzt, gibt es den biografischen Hintergrund, dass er seine Jugend in seiner Heimatstadt Sonneberg in Thüringen verbrachte. Dort befindet sich sowohl die Quelle der Werra als auch die der Saale. Stötzer macht einen Fluss seiner Heimat zu einer natürlichen Allegorie.
Die auf dem Bauch liegende weibliche Figur ist von einer klaren rhythmischen Komposition geprägt. Die sanften Rundungen des Körpers, die ruhig fließenden Linien der Konturen assoziieren Fluss, Flusstal, auch Flussdelta.
Vorhandene Reproduktionsvorlage (beste Qualität):
Digitales Original
Kernbestand:
ja
Nachlassbestand:
ja

Gerhard Marcks-Stiftung Bremen (Hg.), Werner Stötzer, Bremen 1986, hier: S. 7,8.
Staatlicher Kunsthandel der DDR (Hg.), Malerei, Graphik, Plastik aus der Deutschen Demokratischen Republik, 1981, hier: S. 63.
Volpert, Astrid, Digitales Universum Stötzer, in: potsdamlife. Das Kultur & Gesellschaftsmagazin 2020 (2020) 2, S. 56-59, hier: S. 56.

© VG Bild-Kunst, Bonn; Sylvia Hagen
Foto: Inge Zimmermann