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Sachindex
Allegorie, Landschaftsfigur, Fluss

Ortsindex
Steinach, Land Thüringen

Huldigung an den Fluß Steinach

Werkverzeichnis-Nr.:
331
Objekttyp:
Entstehungsort:
Atelier Altlangsow/Oderbruch
Technik / Material (Werteliste):
Sandstein
Technik / Material (Freitext):
Sandstein
Maße (HxBxT):
36 x 28.5 x 15 cm
Signatur:
unbekannt
Bezeichnung, durch Künstler/in:
unbekannt
Beschriftung, von fremder Hand:
unbekannt
Objektbeschreibung:
sitzende weibliche Figur mit hochgezogenen Knieen und nach unten gesenktem Kopf, die linke Hand in den Nacken haltend
Artefakte / Herstellungsprozess:
gelbfarbene Einschlüsse im oberen Teil am Kopf und am Oberschenkel. Formal ähnelt die Figur Stötzers "Quelle" von 1984 bis 1986, ebenfalls in Sandstein geschlagen.
Aktueller Standort:
Privatbesitz, Berlin
Aktuelle Präsentation:
Privatraum
Eigentümer:
Privatbesitz, Berlin
Zugangsart:
Ankauf
Bemerkungen zur Provenienz:
Erwerb über Auktion der Galerei der Berliner Graphikpresse
Zugangsjahr unbekannt
Kommentar / Kontext / Wirkungsgeschichte:
In den späten 1990er Jahren greift Werner Stötzer erneut ein Motiv auf, das er schon einmal in Sandstein formte und das ihn seit 1984 begleitet (s. "Quelle" 1984-1986, WVZ-Nr. 190). Die Skulptur ist als späte Erinnerung an den Ort zu verstehen, der ihn zuerst geprägt hat. Die Steinach ist ein thüringischer Fluss, der in Neuhaus am Rennweg beginnt und in Stötzers Geburtsstadt Sonneberg das von ihm gebildete klammartige Tal verlässt. In der Stadt gleichen Namens (Steinach) erlebte Stötzer seine Kindheitsjahre.
Vorhandene Reproduktionsvorlage (beste Qualität):
Digitales Original
Kernbestand:
nein
Nachlassbestand:
nein

Bildhauergalerie Messer-Ladwig, Berlin (Hg.), Werner Stötzer, seine Lehrer, seine Schüler, Berlin 1989, hier: S. 57.
Hedwig und Johannes Döbele, Werner Stötzer. Plastik und Zeichnung, Ravensburg 1984, hier: 51, S. 69 dort als Abb. 52 angeführt, Erstzustand vor Überarbeitung.
Schwedenspeicher Museum (Hg.), Joachim John. Druckgrafik und Zeichnungen, Werner Stötzer. Plastik, Stade 1989, hier: S. 75.

© VG Bild-Kunst, Bonn; Sylvia Hagen
Foto: privat