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Sachindex
Textilentwurf, Farbstudie

unbenannt [Textilentwurf]

Werkverzeichnis-Nr.:
0246
Teil der Werkgruppe:
Textilentwürfe
Entstehungsort:
Bauhaus Weimar / Dessau
Gründe der Datierung (Freitext):
1924-1926 am Bauhaus Weimar / Dessau, Webereiwerkstatt Muche und Stölzl
Technik / Material (Werteliste):
Papier, Aquarellfarbe, Graphit
Technik / Material (Freitext):
Aquarellfarbe über Graphit auf Papier
Maße (HxBxT) :
34.6 x 24.7 cm
Passepartout: 57.5 x 44.0 cm
Signatur:
unsigniert
Bezeichnung, durch Künstler/in:
unbenannt
Aktueller Standort:
Karl Peter Röhl Stiftung, Weimar
Aktuelle Inventarnummer:
KPRS-2007/4945
Aktuelle Präsentation:
Depot
Eigentümer:
Karl Peter Röhl Stiftung, Weimar
Zugangsjahr:
1999
Zugangsart:
Ankauf
Voreigentümer:
1965-1999 Sinje Stoellger, geb.Langenstraß
Kommentar / Kontext / Wirkungsgeschichte:
Die Ausweisung der Textilentwürfe als Werkgruppe erfolgte durch den Bearbeiter des Werkverzeichnisses.

Tagebuch 1, S. 72 [Zweite Jahreshälfte 1925]:
"Dann kam das Bauhaus nach Dessau. Man hatte sich verpflichten müssen mit zu gehen u. - ich wollte es ja auch denn erst jetzt begann die eigentliche praktische Arbeit in der Weberei die ich erlernen wollte um evt. dadurch Verdienst zu finden."
S. 73:
"Versuchte dabei so schnell u. so gut wie möglich alle Kniffe u.s.w. der Weberei zu erlernen."
S. 82/83
"Allerdings gab es noch eine Möglichkeit bei Dresden. Man hatte mir den Kauf einer Weberei in Hellerau angeboten. Ich reiste über Altenburg nach dort. Diese Weberei gehörte einem Verleger Tanzmann. Verlag wie Ehe brüchig, suchte er zunächst die Weberei zu verkaufen. Ich erkannte die Unmöglichkeit eines sicheren Verdienstes, verzichtete u. reiste nach Berlin auf Wohnungssuche."
Vorhandene Reproduktionsvorlage (beste Qualität):
Farbe Papier
Nachlassbestand:
nein

Bothe, R./Doehler, E./Golgner, D./Jahn, S./Köhler, J/Siebenbrodt, M., Magda Langenstrass-Uhlig. Von der Großherzoglichen Kunstschule in Weimare zum Bauhaus, Weimar 2002, hier: S. 97, Kat. 126.

© VG Bild-Kunst, Bonn; Dr. Sigmar Uhlig
Foto: Klassik Stiftung Weimar