Druckausgabe (PDF)

Themen

Sachindex
Blumenmalerei, Interieur

Blumen

Objekttyp:
Gründe der Datierung (Freitext):
vgl. motivische Entsprechungen in dieser Zeit
Technik / Material (Freitext):
Kreide auf Ölfarbe auf Sackleinen, gespannt auf Holz
Maße (HxBxT):
170 x 108 cm
Bezeichnung, durch Künstler/in:
unleserlich, durchgestrichen, kopfüber
Objektbeschreibung:
Interieur mit 2 violetten Blüten, jeweils auf Podest
Aktueller Standort:
KEHRWALD-ARCHIV
Aktuelle Inventarnummer:
059
Aktuelle Präsentation:
Depot
Eigentümer:
Hannelore Kehrwald, Roland Kehrwald
Zugangsjahr:
2009
Zugangsart:
Erbe
Kommentar / Kontext / Wirkungsgeschichte:
Vermutliche Bildvorlage ist eine Skizze, die sich im Zeichnungskonvolut befindet. (vgl. Verweis-Abb.)

Seit den 1970er Jahren waren Blumen als eigenes Genre der bildenden Kunst auch in Europa wieder en vogue, zunächst in der Fotografie, dann auch in der Malerei und Plastik.
In Bezug auf die neu-sachlichen Vorläufer orientiert sich KK vor allem an den Pflanzenstudien von Karl Blossfeldt und Paul Dobe wie an Gemälden von Alexander Kanoldt und Franz Lenk.
Wie schon die Neusachlichen und das Bauhaus scheint auch KK am Geometrischen im Amorphen fasziniert gewesen zu sein, d.h. von der puristischen und emotionslosen Aura fern der barock-tradierten Sinnlichkeit von Blumen und Pflanzen.
Neben die historische Vanitas-Symbolik trat bis in die jüngste Zeit die Konnotation: Verlangen und Einsamkeit, Eros und Sexualität. So zu finden auch in den Bildern von KK. Magie und Befremdlichkeit liegen nahe beieinander, der Grat zum Surrealismus ist schmal.
Weitere Abbildungen:

Blumen (verso)
1996-1997
Kreide auf Ölfarbe auf Sackleinen, gespannt auf Holz
170 x 108 cm

© Hannelore Kehrwald, Roland Kehrwald
Foto: Thomas Kumlehn

Klaus Kehrwald
unbenannt
undatiert
Bleistift und Gouache auf Papier
29,7 x 21 cm

© Hannelore Kehrwald, Roland Kehrwald
Foto: Elisabeth Linde
Vorhandene Abbildungsvorlage (beste Qualität):
Farbe Digital Repro
Kernbestand:
nein
Nachlassbestand:
ja
© Hannelore Kehrwald, Roland Kehrwald
Foto: Thomas Kumlehn