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Themen

Sachindex
Stillleben, Rose, Glas, Blumenstillleben, Allegorie, Symbolik, Gemälde

Weiße Rose im Glas

Werkverzeichnis-Nr.:
052
Objekttyp:
Entstehungsort:
Atelier, Potsdam
Gründe der Datierung (Freitext):
Reproduktion in "Der Türmer", 29. Jahrgang, Heft 6, März 1927
Technik / Material (Werteliste):
Leinwand, Öl
Technik / Material (Freitext):
Öl auf Leinwand
Maße (HxBxT):
Maße unbekannt
Aktueller Standort:
unbekannt
Aktuelle Inventarnummer:
052
Aktuelle Präsentation:
unbekannt
Eigentümer:
unbekannt
Bemerkungen zur Provenienz:
Trotz intensiver Bemühungen gelang es nicht in allen Fällen, die Eigentümer ausfindig zu machen. Zur Klärung etwaiger Ansprüche bitten wir Sie, sich mit dem Förderverein des Potsdam-Museums e.V. <vorstand@fvpm.de> in Verbindung zu setzen.
Kommentar / Kontext / Wirkungsgeschichte:
Die Rose ist ein äußerst komplexes Symbol, das oft verbunden wird mit dem Rosengarten.
Basedows Nähe zur christlichen Ikonografie im Werklauf lässt einerseits vermuten, dass das Rosenmotiv in diesem Kontext steht. Andererseits könnte der Philosoph und Mystiker Jacob Böhme (1575-1624) mit seinen Weissagungen und Offenbarungen der güldenen Lilien- und Rosen-Zeit Anknüpfungspunkt gewesen sein.

Basedow: „Etwa 1927 war Nierendorf, der in Berlin die 'Neue Sachlichkeit', zu der ich ja gehöre, propagierte, bei mir. Meine Bilder schätzte er sehr, aber als Händler war für ihn meine Produktion zu gering.“
(zit.n.: Korrespondenz 1978-1989, S. 5, Brief vom 17.01.1978)

Die 1925 von Gustav Friedrich Hartlaub (1884–1963) in der Städtischen Kunsthalle Mannheim ausgerichtete Ausstellung „Die neue Sachlichkeit. Deutsche Malerei seit dem Expressionismus“ macht diese sich seit 1922 ausprägende Formensprache populär. Auch Basedow will das Wesentlich seiner Motive zeigen. Hartlaubs Analyse ordnet ihn dem „rechten Flügel“ zu: zeitlos-idyllisch ohne gesellschaftliche Aspekte.
Stark beeinflusst ist dieser „rechte Flügel“ von italienischen Künstlern um die Zeitschrift „Valori Plastici“, besonders von Carlo Carrà (1881–1966) und Giorgio de Chirico (1888–1978). Basedow bekannte 1978: „Ja, Chirico hat mir immer gefallen.“
(zit.n.: Korrespondenz 1978-1989, S. 96, Brief vom 09.12.1978)
Vorhandene Reproduktionsvorlage (beste Qualität):
Farbe Papier
Weitere Reproduktionsvorlagen:
Farbe Diapositiv
Kernbestand:
ja
Nachlassbestand:
nein

anonym, Karl [Hans, sic!] Klohß [Klohss, sic!] und Heinz Basedow, in: Potsdamer Tageszeitung 17.05.1939 114.
Müller, Heinz/Schlick, Johann, Heinrich Basedow : Werden und Werk, Hamburg 1978, hier: S. WV 52.
Paulsen, Rudolf, Heinz Basedow, in: Der Türmer 29 (1927) 6, S. 493-496, hier: S. 464 / 465, Abb.

© Ute Boeters
Foto: unbekannt / Foto: Sammlung Dr. Heinz Müller im Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte, Potsdam