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Themen

Sachindex
Klang, Segelmast, Abstraktion, Öffentlicher Raum

Klingender Stahl

Werkverzeichnis-Nr.:
035
Objekttyp:
Technik / Material (Freitext):
Stahl, geschmiedet, Kortenstahl
Maße (HxBxT):
730 x 150 x 75 cm
Signatur:
recto u.r.: Gravur, Keilschrift-Monogramm, CR/ 87
Bezeichnung, durch Künstler/in:
CR/ 87
Aktueller Standort:
Schmiede Christian Roehl, Südwestkirchhof Stahnsdorf b. Potsdam
Aktuelle Inventarnummer:
035
Aktuelle Präsentation:
öffentlicher Außenraum
Eigentümer:
Alice Bahra, Potsdam
Zugangsjahr:
2013
Zugangsart:
Nachlass
Bemerkungen zur Provenienz:
in situ
Kommentar / Kontext / Wirkungsgeschichte:
Mit dem Werk bewarb sich C.R. zur Ausstellung in Friedrichshafen, einer Einladung folgend. Hier war er erstmals mit Arbeiten in der BRD präsent. Um die große Arbeit in der Industrie ausführen zu können, entstand der „Kleine klingende Stahl“ (WV-Nr. 034), anfangs gedacht als Modell und Materialprobe.
Der „Mut, so gewaltige Dimensionen anzugehen und zu bewältigen, seine authentische Handschrift in seinen Werken, beeindruckten uns […]“, erinnerte sich Paul Zimmermann bezogen auf diese Arbeit, der er zur Ausstellung in Friedrichshafen begegnete. (Vgl. Monografie, 2014, S. 162)

Mit den klanglichen Eigenschaften seiner plastischen Werke und den verschiedenen Metallen hat Christian Roehl sich kontinuierlich beschäftigt. Hin und wieder regten sie ihn auch zu Arbeiten an wie hier (oder WV-Nr. 024, 031, 034, 047, 103). Seit 2006 nutzte er innerhalb seiner täglichen Yoga-Praxis in der Schmiede metallene Klangschalen für Meditationen.
Weitere Abbildung:

Klingender Stahl
1987
Signatur

© VG Bild-Kunst, Bonn; Christian Roehl
Foto: Alice Bahra, Potsdam
Vorhandene Abbildungsvorlage (beste Qualität):
s/w Digital Repro
Kernbestand:
ja
Nachlassbestand:
ja

- Bahra, Alice/Potsdamer Kunstverein e.V. (Hg.), Vom Innehalten der Plastik im Raum. Christian Roehl 1940–2013 Werke, Potsdam 2014, hier: 162, 164 (Text); S. 69, 164 (Abb.).
anonym, Skulpturen aus den neuen Bundesländern auf der Messe: Stählerne Kunst für die Ewigkeit, in: Messezeitung, Hannover 15.04.1991, S. 12.
Grunert, Ilse, Murmelburgen in der Scheune. Ausstellung von Mari-Alice Bahra und Christian Roehl noch bis Sonntag zu sehen, in: Ostsee-Zeitung 21.07.1989, o.S..
Heidler, Johannes, Klingender Stahl – Zum Gedenken, in: dieKirche 05.05.2013 18, S. 6.
Hüneke, Saskia, Das Schwere, das so leicht scheint. Skulpturen aus Stahl von Christian Roehl, in: Potsdamer Argus-Auge 1993 H. 20, S. 4 f..
Kumlehn, Thomas, Christian Roehl. Lebenschronologie, in: Bahra, Alice/Potsdamer Kunstverein e.V. (Hg.) (Hg.), Vom Innehalten der Plastik im Raum. Christian Roehl 1940–2013 Werke, Potsdam 2014, S. 150-177, hier: S. 162 (Text).
Lübbe, Gunther, Für den Norden unserer Republik wohl einmalig. Metall und Keramik: Ausstellung in der Scheune, in: Ostsee-Zeitung 14.07.1981, o.S..
Pfeiffer, Götz J., Feuer in der Schmiede. Bildhauer Christian Roehl feiert 35-jähriges Jubiläum auf dem Südwestkirchhof, in: Potsdamer Neueste Nachrichten 28.06.2002, o.S..
Staatlicher Kunsthandel der DDR (Hg.), Werkstatt Profile 63, Berlin 1984.
Zentrum für Kunstausstellungen der DDR (Hg.), Metallkunst aus der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1989, hier: S. 14.
Zimmermann, Manja/Leddin, Kerstin, Seine Hände formten den "Klingenden Stahl", den "Schutz des Lebens" und andere Giganten, in: Märkische Allgemeine Zeitung / Potsdamer Stadtkurier 28.06.1994, S. 17.

© VG Bild-Kunst, Bonn; Christian Roehl
Foto: Ilona Ripke, Berlin/ Archiv Christian Roehl, Potsdam