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Sachindex
Öffentlicher Raum, II. Weltkrieg

Ortsindex
Friedhof, Lebus b. Frankfurt (Oder)

Es geschieht I, Pfahlschrei, Es geschieht II

Werkverzeichnis-Nr.:
025
Objekttyp:
Teil der Werkgruppe:
Triptychon
Maße (HxBxT):
250 x 40 x 50 cm
Pfahlschrei: 330 x 40 x 40 cm
Es geschieht II: 170 x 80 x 80 cm
Aktueller Standort:
Soldatenfriedhof, Lebus b. Frankfurt (Oder)
Aktuelle Inventarnummer:
nicht ermittelbar
Aktuelle Präsentation:
öffentlicher Außenraum
Eigentümer:
Friedhofsverwaltung, Lebus b. Frankfurt (Oder)
Zugangsjahr:
1983
Zugangsart:
Ankauf
Bemerkungen zur Provenienz:
in situ
Kommentar / Kontext / Wirkungsgeschichte:
entstanden auf dem Symposium Stahlgestaltung, Staßfurt
Das Triptychon großer Stelen, „die als freie, plastische Zeichen auftreten. Ihre Flächen, ihr Raumbezug und ihre strukturreiche Kontur assoziieren einerseits die Bewegtheit von Naturstrukturen und bewahren andererseits die Unmittelbarkeit und archaische Gewalt des Entstehungsprozesses durch das Ausschneiden mit einem Plasmabrenner.“
C.R. „war einer der Protagonisten, die den Bereich der angewandten zur freien Kunst hin öffneten, ein Prozess, der in der Kunst der DDR forciert seit etwa Mitte der 1970er Jahre einsetzte. Befördert durch dreidimensionale Arbeiten für den öffentlichen Raum, profilierte sich eine nach einem eigenen Selbstverständnis strebende Kunstform, die zwischen angewandter und freier Gestaltung nicht scharf trennte[...].“ (C.Wieg, in: Monografie, 2014, S. 18 und 14)
Begrifflich gefasst wurde diese Entwicklung unter „Metallgestaltung“.
In der Ausst. 1989 Metallkunst aus der Deutschen Demokratischen Republik, Staatliche Kunsthalle, Kongresshalle, Berlin (West) wurde nur der Mittelteil "Pfahlschrei" gezeigt.
Weitere Abbildungen:

Pfahlschrei
1983
Triptychon (Mittelteil)
Edelstahl, plasmagebrannt
330 x 40 x 40 cm

© VG Bild-Kunst, Bonn; Christian Roehl
Foto: Ilona Ripke, Berlin/ Archiv Christian Roehl, Potsdam

Es geschieht II
1983
Triptychon (rechte Plastik)
Edelstahl, plasmagebrannt
Es geschieht II
170 x 80 x 80 cm

© VG Bild-Kunst, Bonn; Christian Roehl
Foto: Ilona Ripke, Berlin/ Archiv Christian Roehl, Potsdam
Vorhandene Abbildungsvorlage (beste Qualität):
s/w Digital Repro
Kernbestand:
ja
Nachlassbestand:
nein

- Bahra, Alice/Potsdamer Kunstverein e.V. (Hg.), Vom Innehalten der Plastik im Raum. Christian Roehl 1940–2013 Werke, Potsdam 2014, hier: 18 (Text); S. 18, 160 (Abb.).
Baier-Fraenger, Ingeborg, Vom Töpferhandwerk zur Kunstkeramik. Vom Kunstschmied zum Metallgestalter, in: KAT. Werkstatt Profile 63, Berlin 1984, o.S..
Farber, Karl (Regie)/Tamara Trampe (Dramaturgie), Wacher sein und tiefer träumen, in: Hochschule für Film und Fernsehen, Potsdam-Babelsberg/heute Filmuniversität (Hg.), 1984.
Hüneke, Saskia, Das Schwere, das so leicht scheint. Skulpturen aus Stahl von Christian Roehl, in: Potsdamer Argus-Auge 1993 H. 20, S. 4 f., hier: S. 5 (Abb.): Es geschieht I.
Staatlicher Kunsthandel der DDR (Hg.), Werkstatt Profile 63, Berlin 1984, hier: o.S. (Abb.).
VBK-DDR, Ministerium für Kultur der DDR, Rat des Bezirkes Halle, Staatliche Galerie Moritzburg Halle (Hg.), Metallgestaltung in der DDR 1986, Halle/Berlin 1986, hier: S. 12 (Abb.): Es geschieht I.
VBK-DDR, ZV Berlin, Rat des Bezirkes Magdeburg, Abt. Kultur (Hg.), Symposium Staßfurt, 10 Jahre Symposien Stahlgestaltung im VEB Chemieanlagenbau Staßfurt, Magdeburg 1988, hier: S. 62 (Abb.): Es geschieht I.
Wieg, Cornelia, Metallgestalter und Stahlbildhauer, in: Bahra, Alice/Potsdamer Kunstverein e.V. (Hg.), Vom Innehalten der Plastik im Raum. Christian Roehl 1940–2013 Werke, Potsdam 2014, S. 14-19.

© VG Bild-Kunst, Bonn; Christian Roehl
Foto: Ilona Ripke, Berlin/ Archiv Christian Roehl, Potsdam